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Unternehmensentwicklung

Der wachsende Bedarf der Wirtschaft der DDR an Elektro-Isolierstoffen, vor allem kupferkaschierten Halbzeugen für die Leiterplattenindustrie, führte zur Entscheidung zum Aufbau eines Werkes zur Herstellung dieser Halbzeuge ca. seit 1960 in Bernau.

Das Werk war zunächst ein Zweigunternehmen der LEW Hennigsdorf, der früheren AEG-Werke. Der Betrieb in Bernau wuchs rasch und beschäftigte Ende der 80er Jahre ca. 1500 Mitarbeiter.

Nach der politischen Wende ging das Werk zunächst 1991 in den Besitz der Hüls Troisdorf AG (HT) über, die den Betrieb 1994 aus konzernstrategischen Gesichtspunkten stilllegte.

Noch im gleichen Jahr gründeten Dipl.-Chem. G. Latka und Dipl.-Ing. W. Grünberg die BK - Kunststoffe Bernau GmbH, die sich zunächst auf die Fortsetzung der Fertigung von Schichtstoffen nach Bernauer Know-how in osteuropäischen Unternehmen der Branche konzentrierte.

Nachdem in den ersten Jahren die Handelsaktivitäten im Vordergrund standen, konzentrierte sich das Unternehmen seit dem Jahr 2000 zunehmend auf Entwicklung und Produktion von Schichtstoffen für spezielle Anwendungen einschließlich der dafür notwendigen mechanischen Bearbeitung und der Prüftechnik.

Nach dem Rücktritt der Unternehmensgründer aus der aktiven Geschäftsführung im Jahr 2010 wird das Unternehmen vom Managementteam Martin Schäfer und Christian Grünberg geführt.

Historische Ansicht der Großformatpressenanlage für kupferkaschierte Schichtpreßstoffe im SPW im Jahr 1987
Ansicht des SPW Bernau am Schönfelder Weg im Jahr 1980

© BK - Kunststoffe Bernau GmbH

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